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Die Cooperativa Neue Musik Bielefeld Seit 19 Jahren engagiert sich die CNM für die Neue Musik in Bielefeld. Übers Jahr konnten jeweils diverse Konzerte, Musiknächte und monatliche Vorträge mit einer vielseitigen Mischung von KünstlerInnen aus Deutschland und aller Welt veranstaltet werden, wie z.B. mit dem Arditti-Quartett, dem Klangforum Wien, den Stuttgarter Vocalsolisten oder dem Pianisten Siegfried Mauser. Dabei ging es sowohl um Kompositionen von bekannten KomponistInnen wie auch von spannenden NachwuchskünstlerInnen, Werke „reiner“ Musik wie auch spartenübergreifende Projekte, z.B. neue Filmmusik, Musik und Tanz, musikalische Performance oder skulpturale Klanginstallationen. Im Jahr 2004 hat die CNM ein vollig neues Projekt gestartet, das auch in der gesamten BRD einmalig sein dürfte: die Diagonale neue musik nacht Der große Erfolg, mit dem die Diagonale 2004 und 2006 durchgeführt wurde, läßt sie zunehmend zu einer bekannten MusikBiennale werden, die im Frühherbst alle zwei Jahre die Bielefelder Rudolf-Oetker-Halle in ein musikalisches Experimentalzentrum verwandelt. Was ist die Diagonale ? Die Besucher werden konfrontiert mit neuen und neuesten Entwicklungen in der Musik. Hier stellt die innovative Musikszene Ostwestfalens ihre aktuellen Arbeiten vor, werden besonders auch Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aufgefordert und gefördert, kreativ und selbständig nach neuen Möglichkeiten beim Spielen und Erfinden von Musik zu suchen, werden jeweils etliche überregional Impuls gebende KomponistInnen, SolistInnen, Ensembles, Bands und Projekte eingeladen, können ausgewählte spartenübergreifende Kunstprojekte realisiert werden, werden neue Aufführungsformen inszeniert, können Experimente mit Klängen, instrumentalen Spielweisen, elektroakustischen Möglichkeiten, Kompositionsverfahren, akustischen Materialien aller Art sowie mit Raum und Zeit in Erfahrung gebracht werden, findet durch die Öffnung in die verschiedenen Genres eine gegenseitige Wahrnehmung und Anregung zur Interaktion der innovativen Kräfte aus den unterschiedlichen Musikrichtungen statt. schaffen Laien und Profis gemeinsam ein starkes Spektrum aktueller Musik. werden die Besucher in vielfältiger Weise in die Schaffensprozesse spannender MusikerInnen mit einbezogen. Angesprochen ist ein breites Publikum, das in unterschiedlichen Musikgenres zu Hause ist, Lust auf Neues hat, sich neugierig auf Unkonventionelles einlassen möchte und einen spannenden und unterhaltsamen, offenen und zeitgemäß gestalteten Abend mit einem facettenreichen künstlerischen Programm erleben will. Besonders jungen Menschen soll hiermit ein Tor für innovative Musik geöffnet werden. Die Diagonale findet von 18 Uhr bis 01 Uhr in allen Räumlichkeiten der Oetkerhalle statt - bis hin zum Gelände um das Gebäude herum, z.B. auf den großen Treppen, im Park und in der U-Bahn-Station. Die Innenräume werden im Prinzip allesamt zu Aufführungsorten, einschließlich der Nebenräume, Garderoben und Katakomben. Es wird Räume geben, in denen man jederzeit ein- und ausgehen kann und andere, die während der Aufführung durch Türsteher geschützt werden müssen. Zeitlich wird ein Parallelprogramm entwickelt, in dem ein Teil der Aufführungen mehrfach zu erleben sein wird. So kann das Publikum sich aufgrund eines genauen Planes ein individuelles Programmmenue zusammenstellen - eine Freiheit, die zunehmend von vielen Menschen geschätzt wird. In den einzelnen Räumen stellen ModeratorInnen die wechselnden KünstlerInnen vor und erläutern ggf. dem Publikum ausgewählte Aspekte und Hintergründe. In diesem Jahr neu - angeregt durch die Kooperation mit der GENIALE - ist der Baustein „Vermittlung“: „Acht Bielefelder Hochschulen und Bielefeld Marketing laden über 9 Tage ein, die Welt der Wissenschaft live in der ganzen Stadt zu erleben. Spannende Experimente, spektakuläre Shows, offene Labore, ungewöhnliche Stadterkundungen und jede Menge Spaß. Ein Angebot für Kinder, Jugendliche und Familien, zu dem auch überregional eingeladen wird. Das Festival verfolgt einen interdisziplinären Ansatz“ So soll auch in der Diagonale ein besonderer Schwerpunkt in der kreativen Vermittlung der unterschiedlichen Schaffensprozesse für ein interessiertes Publikum bestehen. In etwa der Hälfte der Aufführungen werden auf verschiedenste Weise interaktive Klang-Experimente, AdHoc-Chöre, Minuten-Improvisationen, Bau einfacher Klangkörper, Einstiege in elektronische Musikprogramme, Hörsensibilisierungen, mehrfache Wiederholungen, Zufalls-Kompositionen und Spontan-Happenings stattfinden, um nur einige Möglichkeiten zu nennen, an denen sich das Publikum aktiv beteiligen kann. Die Gesamtinszenierung, d.h. das Ineinandergreifen der Programmteile innerhalb der räumlichen und zeitlichen Möglichkeiten wie auch die Gestaltung des Ambientes sind eigenständige Aufgaben, die von engagierten KünstlerInnen übernommen werden. Dazwischen wird es zur Entspannung, zur Auseinandersetzung und zur Kommunikation mit den Mitwirkenden musikfreie Zeiten sowie ein gastronomisches Angebot geben. Eingerahmt wird das Programm durch zwei große gemeinsame Aufführungen: „ALL OVER III wie eine Landschaft“, das dritte Konzept von Willem Schulz, in dem um 19 Uhr alle Mitwirkenden über 40 Minuten das gesamte Gebäude simultan bespielen werden, während das Publikum durch die Räume wandert. Als Finale findet dann um 24 Uhr eine nahtlose Reihung von 3-Minuten-Stücken aller beteiligten Gruppen statt. Die CNM ist Trägerin des Gesamtprojektes. Willem Schulz entwickelt als künstlerischer Leiter in Übereinstimmung mit dem Programmbeirat und dem Vorstand das Gesamtprofil, die Künstlerkontakte, Auswahl und Inszenierung. Frederike Holste assistiert in der Organisation, weitere technische Helfer werden engagiert. Willem Schulz ist als Komponist und Musiker wie auch als Organisator mit der Realsierung größerer Projekte vertraut (Stadt- und Landschaftsmusiken, die Künstlerkarawane arche nova, die Bielefelder Stadtsinfonie, die alljährliche musikalische LandArt „tune“ in der HafenCity Hamburgs, „listen“ in Zürich, „listen BI“ im neuen Bahnhofsviertel Bielefelds, „Orion“ in Stettin, etc.) Wichtiger Kooperationspartner der Diagonale ist das Kulturamt der Stadt Bielefeld. Förderungen sind zugesagt, in Aussicht gestellt bzw. beantragt bei dem Land NRW, der Stadt Bielefeld, der Hanns-Bisegger-Stiftung, den Bielefelder Stadtwerken sowie Sponsoren in Bielefeld. „Die Halle tönt“ titelte die NW begeistert und berichtet von den mitwirkenden SolistInnen und Gruppen aus allen Generationen und musikalischen Genres. Presse, Rundfunk und Fernsehen zeigten sich sehr erfreut über das neue Biennale-Projekt in Bielefeld: „Unbedingt wiederholen!“ (Th. Klingebiel, NW). Von der Diagonale neue musik nacht 2004 und 2006 gibt es jeweils eine ausführliche DVD mit Filmen, Fotos, Programmheft und Presse, die bei der CNM bestellt bzw. ausgeliehen werden können. Weitere Informationen sind zu finden unter: www.willemschulz.de
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