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à la capella Die Capella hospitalis - ein soziales Konzert Mit 60 Mitwirkenden, inszeniert von Willem Schulz Im Rahmen der Ausstellung „Das Bielefelder Gefühl“ präsentieren drei Bielefelder Vereine ein außergewöhnliches Kunstprojekt: der Kunstverein, der seine aktuelle Ausstellung zur Stadt hin öffnet und andere, nichtkommerzielle Institutionen spartenübergreifend einbindet, die Cooperativa Neue Musik, die neue Konzerterfahrungen initiiert und die Capella hospitalis, die zugleich Ort und Sujet der Veranstaltung ist. Die ehemalige Krankenhauskapelle der Städtischen Kliniken, die jetzige Capella hospitalis ist ein echtes Kleinod in Bielefeld. Nach einer wechselvollen Geschichte, in der das Gebäude der Aussegnung, der Pathologie und der Lagerung diente, wird sie nun nach einer grundlegenden inneren Erneuerung seit sechs Jahren als Raum der Stille sowie der menschlichen und künstlerischen Begegnung neu belebt. Die moderne architektonische und künstlerische Raum- und Lichtgestaltung der Capella hospitalis definiert den Spannungsbogen zwischen gestern und heute. Eine Kerngruppe engagierter Menschen hat die inhaltliche Entwicklung und die Regie der Aktivitäten in die Hand genommen. Ärzte und Krankenhausmitarbeiter lassen sich durch die besondere Aura der Räumlichkeiten in Konferenzen unterstützen. Tägliche Öffnungszeiten und eine verlässliche Besetzung geben dem spontanen Gesprächsbedarf von Menschen in Krisen Zeit und Raum. Gesprächskreise und Vorträge reflektieren biografische und zeitgeschichtliche Themen. Regelmäßige Abende mit Musik, Gesang und Tanz laden ein zu gemeinschaftlicher Kultur. Jour fixe für neue Musik und Kunstvorträge bieten vertiefende Weiterbildung. Und last but not least werden Konzerte, Ausstellungen, Lesungen, Tanzabende und Performances mit KünstlerInnen verschiedenster Couleur veranstaltet, die sich durch ihre Qualität und die besondere Intimität der Abende einer großen Beliebtheit erfreuen und im Kulturleben Bielefelds inzwischen zu einer festen Größe entwickelt haben. Im Zusammenhang mit dem Projekt „DAS BIELEFELDER GEFÜHL“ des Kunstvereines entstand nun die Idee, die Capella hospitalis mit ihren Facetten insgesamt als Kunstwerk zu inszenieren. Willem Schulz, der schon zahlreiche spartenübergreifende Projekte entwickelt hat (z.B. die BodenSinfonie auf der Expo Hannover, die Stadtsinfonie auf dem Alten Markt, listenBI bei „ab in die Mitte“, uvm.), hat den Auftrag bekommen, diese ungewöhnliche künstlerische Integration architektonischer, kultureller und sozialer Aspekte zu leisten. Im Sinne der Beuysschen „sozialen Plastik“, entsteht hier von einem Komponisten entwickelt ein soziales Konzert, das es in einer solchen Weise noch nicht gab. Willem Schulz hat dafür ein Konzept entwickelt, das den Konzertbegriff auf seine ursprüngliche Bedeutung zurückführt: Dinge werden zusammengefügt. Da ja alle Dinge der Welt letztlich Schwingungen von Energien in verschiedener Dichte und Gestalt sind, können sie auch in einem künstlerischen Akt miteinander in Zusammenhang gebracht werden und resonieren. Das Ergebnis für den Menschen bildet sich ab in seinen Stimmungen und Erkenntnissen. Die Inszenierung á la capella basiert auf den einzelnen „Bausteinen“, die die Capella hospitalis ausmachen, z.B. ein Kammerchor, eine Lachyogagruppe, Didgeridoo-Spieler, Tangopaare, bildende Künstler, Gesprächskreise und Musiker. In einem ersten Teil werden die verschiedenen Aktivitäten eine besondere Kulturlandschaft um die Capella herum bilden, in denen das Publikum herumwandeln kann. Der zweite Teil findet im Gebäude statt: simultan in allen Räumen transformieren die über 60 Mitwirkenden ihre gewohnten Tätigkeiten im Rahmen einer inszenierten Konzertperformance in eine Art bewegenden und pulsierenden Gesamtkörper: ein soziales Konzert. Beteiligte Gruppen: - Kerngruppe - Wege nach innen - Didgeridoo-Gruppe - Kleiner Chor Bielefeld - Lachyoga-Gruppe - Cooperativa Neue Musik - Tangopaare - Bildende KünstlerInnen - MusikerInnen - TexterInnen - Aktives Publikum Mitwirkende: Barbara von Tschirnhaus, Josef Drücker, Annette Sandrock, Uschi Pape, Irmgard Ruschhaupt, Ilse Zagatta, Jürgen Conrady, Christina Hagemann, Christian Falkenrich, Thomas Gembus, Wolfgang Müller, Nicolai Handke, Wolfgang Henrich, Andreas Kroner, Peter di Maggio, Benjamin Paul, Ekkehard Voigt, Edith Murasova, Claudia Kipp, Tamina Klekamp, Kathrin Weber, Nina Ortlepp, Christine Wilkens, Margret Kaupmann, Florian Schwartz, Georg Schöttmer, Paul-Heinz Herzog, Susanne Heidel, Susanne Rainer-Schwier, Mechthild Janda, Ute Keuntje, Esther Hüske, Rosemarie Köhler, Vicky Kempe, Elke Lietz, stanpete, Angelika Höger, z.b.pohl, Sigrid Meyer zu Theenhausen, Joachim Meyer zu Theenhausen, Gabriele Ehrenhauser, Carmen Stehlig, Elisabeth Masé, Martin Brockhoff, Marianne Röder, Anke Züllich-Lisken, Gerd Lisken, Kolja Simon, Mike Turnbull, Irmgard Tutschek, Hans Colcuc, Vivan Bhatti, Peter Bornhöft, Heidi Bhatti-Küppers, Helga-Catharina Lüggert, Maria Heiss, Martina Jaffe, Marcus Beuter, Gundula Lahl, Yulika Ogawa-Müller Gründungsmitglieder der Capella hospitalis Gesine Schlüter, Prof. Dr. Ute Raute-Kreinsen, Prof. Dr. Dr. Peter Lauven, Elke Möllmann, Dr. Johannes Kramer, Brigitte Schindler, Prof. Dr. Valentin Jagdschian, Prof. Dr. Wolfgang Schlüter Capella hospitalis, Teutoburger Str. 50, Bielefeld Dienstag, 28. April, 19 Uhr Der Eintritt ist frei. Um Spenden wird gebeten. Wir danken der Sparkasse Bielefeld, dem Land NRW und dem Landesmusikrat sowie privaten Sponsoren für die finanzielle Unterstützung!
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