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6.2.2012, capella hospitalis, 20 Uhr "Höhlenkunst - Malerei und Akustik im Raum" Referent: Dr. Jürgen Conrady 5.3.2012, 20 Uhr Hörabend Neuer Musik im Hause Conrady, Victor-Gollancz-Str. 4, Bielefeld Am Montag, dem 2. April, findet im Hause Lisken, Marswidistr. 38 ein Hörabend mit Neuer Musik statt. Ausnahmsweise am Sonntag, 13. Mai 2012 im Amerikahaus/Stadtbibliothek, 15.30 Uhr „sound lines“ Klanginstallation/Vortrag Marcus Beuter Eine Reise kann immer nur eine Linie sein. sound lines ist eine Klanglinie durch Osteuropa bis in den Kaukasus. Der Klangkünstler Marcus Beuter, auch Mitlgied der CNM, reiste im Herbst 2011 in sieben Wochen überland nach Armenien. Unterwegs trat er mit experimentellen Musikern der jeweiligen Regionen, die er über Internet recherchiert hatte, in öffentliche Konzert-Dialoge. Anschließend arbeitete er in Eriwan als artist in residence drei Monate an interkulturellen Klangprojekten. Auf seiner Reise zeichnete er unzählige ortsspezifische Klänge und Geräusche auf. Zudem befragte er unterschiedlichste Menschen nach ihren Träumen, Wünschen und zu dem Thema Grenzen. Die Interviews und Umweltaufnahmen verarbeitete er zu einer zweistündigen 8-Kanal-Klanginstallation, mit der er das Publikum seinerseits auf eine einzigartige Reise einlädt. 15.30 Uhr Zweistündige Hörreise im 8-Kanal-Klangraum 17.30 Uhr Imbiss 18.00 Uhr Vortrag mit Ton-Bild-Projektionen der gesamten Reise Montag, den 4. Juni, 20 Uhr Dominik Sustek, Organist an Sankt Peter in Köln, stellt Aufnahmen eigener Kompositionen und Improvisationen an seiner mit Spezialeffekten ausgestatteten Orgel vor. Mit den »Orgel Mixturen« veranstaltet er jährlich im Oktober weltweit das einzige Festival für zeitgenössische Orgelmusik. Dominik Sustek studierte an der Folkwang Hochschule Essen Orgel und Kirchenmusik sowie Komposition bei Nikolaus A. Huber. Montag, den 2. Juli, 20.00 Uhr, Capella hospitalis: centrozoon - Boner, Bernhard Wöstheinrich und Tobias Reber stellen das Konzept und die spezielle Aufnahmetechnik des neuen Albums vor. Bekannt für seine ganz eigene Herangehensweise an das "instant composing", entwickelt das Trio seinen Ansatz hier um einen Schritt weiter: die ursprünglichen Aufnahmen werden radikal dekonstruiert und nach einem aleatorischen Schlüssel innerhalb vorbestimmter Formstrukturen verteilt. Zusätzliche Overdubs werden mit eingewoben und tragen in jeder musikalischen Hinsicht zu einer weiteren Verdichtung bei. Trotzdem entsteht bei aller Vielschichtigkeit vor den Ohren des Hörers ein erstaunlich transparentes und einladendes Klangbild. Im August findet kein Jour Fixe statt. Statt eines jour fixe am 3. September veranstaltet die Cooperativa Neue Musik zusammen mit der Kunsthalle Bielefeld am Sonntag, den 9. September, von 16.00 20.30 Uhr die große Veranstaltung „Cage 100“ in der Kunsthalle Bielefeld. Alle jour fixe-Besucher sowie alle Interessierte sind hierzu herzlich eingeladen. Einzelheiten entnehmen Sie bitte der Konzertseite. Montag, 1.10.2012 ausnahmsweise in Detmold 19.30 Uhr „Von Pierrot zu Marteau“ Arnold Schönberg | Pierrot Lunaire nach Texten von Albert Giraud und Otto Erich Hartleben (1912) Pierre Boulez | Le marteau sans maître nach Texten von René Char (1953) Ensemble Insomnio, Leitung Ulrich Pöhl; Charlotte Riedijk und Vallerie Guillorit, Gesang Hangar 21 Charles-Lindbergh-Ring 10 Montag, den 5. November Der Komponist, Tonmeister und Programmierer Stefan Tietje, der zunächst Physik in Marburg sowie Elektronik und Akustik an der TU Berlin studierte, arbeitet heute als Musical Assistant am Experimentalstudio in Freiburg und am CCMIX in Paris. Seit 1984 schreibt er algorithmische Kompositionen mit selbstentwickelten Computerprogrammen und spielt seit 1986 Konzerte mit computergesteuerter Liveelektronik in Europa, Amerika und Asien in Zusammenarbeit mit Künstlern aller Genres. Er gewann Preise z.B. den „Silbernen Amadeus“ „Musik Kreativ“ und ist in diesem Jahr Teilnehmer eines Preisträgerprojektes bei Opera 2011. Im jour fixe der CNM spricht er über das Verhältnis von Improvisation und Komposition und darüber, wie man die Vorteile beider Formen mit Hilfe von Computerprogrammen vereinen sowie deren Nachteile vermeiden kann. Als musikalische Hörbeispiele stellt er dem Publikum sowohl sein aktuelles Instrument „Les Ondes Memorielles“ als auch seine älteren Ansätze mit algorithmischen Programmen (Polyrik) vor. Bei Interesse wird er berichten von seiner Arbeit als Musical Assistant in den Experimentalstudios Freiburg und Paris. Zum tieferen Kennenlernen der Musik von Stefan Tietje können Interessierte einen Tag vor dem jour fixe der CNM in Gütersloh ein Konzert des Komponisten hören. Montag, den 3. Dezember „John Cage Gerhard Richter, Zufall in Musik und Kunst“ Referenten: Dr. Ulrich Maske / Dr. Jürgen Conrady COOPERATIVA NEUE MUSIK (CNM) e.V. Einladung zum Jour fixe am Montag, 03.Dezember 2012, 20 Uhr in der Capella hospitalis, Teutoburger Str.50 Der Komponist John Cage (1912-1992) und der Maler Gerhard Richter (*1932) sind sich nie begegnet, - leider, denn sie hätten genug Gesprächsstoff gehabt: Cage war seit 1951 vom autonomen „Ton-Setzer“ alten Typs zum Komponisten des Zufalls, als Prinzip und Methode, konvertiert. Seither hat er nur noch mittels Zufallsoperationen unter Zuhilfenahme des altchinesischen Orakelbuchs I Ging komponiert. Und Richter hatte seit den „1024 Farben“ genannten Bildern von 1974, die mit Hilfe eines Zufallsgenerators auf der Bildfläche angeordnet worden waren, den Zufall in das Spektrum seiner Bildgestaltungsmöglichkeiten aufgenommen. Öffentlichkeitswirksamstes Ergebnis dieser Art Zufallskunst ist das große Querschiff-Südfenster im Kölner Dom, das man bei einem Köln-Besuch oder bei der Durchfahrt durch Köln auf keinen Fall versäumen sollte. Vom Zufall dominiert sind aber auch die seit den 90er Jahren mit dem Rakel, einem mit Farbe bestrichenen Brett, gemalten abstrakten Bilder Richters, deren Entstehungsprozess man vor einem Jahr in dem wunderbaren Film „Gerhard Richter Painting“ miterleben konnte. Im Jahr 2006 schuf Richter sogar einen 6teiligen großformatigen Bilder-Zyklus mit dem Titel „Cage“ - eine Hommage an den Pionier der Zufallskunst, von dem er sich bestätigt und ermutigt fühlte, und dessen Musik, neben der Bachs, seine Lieblingsmusik wurde. In dem Jour fixe am 03. Dezember wird mit Klangbeispielen und Bildern über die beiden mit dem Zufall operierenden Künstler informiert, es werden ihre besonderen Verfahrensweisen dabei herausgestellt und es wird über den fundamentalen Wandel im Weltbild allgemein berichtet, der die Zufallskunst so zeitgemäß erscheinen lässt. Montag, 7. Januar Hörabend ( Mitglieder stellen interessante Musikbeiträge vor ) Montag, 4. Februar Fluxconcert mit Werken von Alison Knowles, Ben Vautier, Milan Knizak, Takehisa Kosugi, Lamonte Young u.a. Leitung Rolf Sudmann in Zusammenarbeit mit Studenten der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft, Abteilung Kunst/Musik der Universität Bielefeld Montag, 4. März Nachruf zum Tod des Komponisten Hans Werner Henze Referentinnen: Edith Murasov, Heidemarie Bhatti-Küppers Im Alter von 86 Jahren starb im November 2012 der am 01.07.1926 in Gütersloh geborene Komponist. Bei Henze, der sich als Schüler von Wolfgang Fortner und René Leibowitz mit der zwölftonalen Kompositionstechnik auseinander setzte, steht Atonalität nicht für Ausschluß und Überwindung der Tonalität, viel mehr führt die Spannung zwischen beiden Klangwelten und Kompositionsverfahren Henze zu seinem eigenen Stil einer hochexpressiven Musik. Henze entzog sich dem Dogma der Darmstädter und Donaueschinger Avantgarde und kehrte 1953 Deutschland den Rücken, um in Italien zu leben. Neben seinem gesellschaftlichen Engagement kennzeichnet die Affinität zur Literatur Henzes Werk. Walt Whitman, Georg Trakel, Johann Wolfgang von Goethe, Franz Kafka, Heinrich von Kleist, Arthur Rimbaud inspirierten Henze zu Kompositionen. Er vertonte Gedichte seiner Seelen verwandten Freundin Ingeborg Bachmann, die zahlreiche Opernlibretti für ihn verfasste. Anhand von ausgewählten Kompositionen wie „Apollo et Hyacynthus“, Ausschnitte aus dem „Floß der Medusa“ und aus der Oper „Prinz von Homburg“, werden die beiden Referentinnen Heidemarie Bhatti-Küppers und Edith Murasov wichtige Stationen aus Henzes Lebenswerk vorstellen. Montag, 8. April Bernhard Wöstheinrich Live-Looping und Stand-Up-Composition "Im Jour Fixe möchte ich den konzeptionellen Aufbau einer „Live-Looping-Performance“ vorstellen. Vielschichtige Klangmuster werden aus aus zuvor eingespielten, improvisierten sowie aus generativen Klangfolgen erzeugt. Aus dem Grundmaterial der eingespielten, kurzen Improvisationsphrasen und den durch das generative System erzeugten Tonfolgen formt sich durch Repetition der Phrasen und Tonfolgen in verschiedenen Längen und Metriken Laufe der Aufführung ein komplexer Klang-Schwarm. In der Repetition werden die Elemente sukzessive wieder ausgeblendet; neuere Elemente sind daher eher tonangebend, ältere Elemente treten in den Hintergrund zurück. Dadurch treten die diversen Elemente unweigerlich in einen Kontext zueinander." 20.00 Uhr, Capella hospitalis Montag, 6.5. Pavel Aleshin Re-Drum Pavel Aleshin arbeitet seit dem Jahr 2002 unter dem Pseudonym Re-Drum. Re-Drums Musik changiert zwischen Deep Drone, Noise Soundscapes und warmen melodischem Ambient. Pavel Aleshin benutzt field recordings und verschiedene akustische Instrumente um eine spezielle Atmosphäre aufzubauen. Er veröffentlichte diverse Alben und trat in ganz Europa auf.
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